Integrationsamt
Das Integrationsamt ist ein großes Büro.
Dort arbeiten Menschen.
Sie organisieren die Integration von Menschen mit Behinderungen.
Das Integrationsamt hat verschiedene Aufgaben.
Das Integrationsamt soll die Integration von Menschen mit Behinderungen in Arbeit verbessern.
Das Integrationsamt ist auch zuständig für den besonderen Kündigungsschutz bei schwerbehinderten Menschen in Betrieben.
Das Integrationsamt berät Menschen mit Behinderungen und Betriebe und Chefs.
Dafür bekommt das Integrationsamt Geld.
Berlin gibt Geld an das Integrationsamt.
Davon werden die dort arbeitenden Menschen bezahlt.
Geld für die Integration:
Das Integrationsamt bekommt Geld, das Betriebe bezahlen müssen.
Wenn in einem Betrieb keine Menschen mit Behinderungen arbeiten, muss der Betrieb zur Strafe Geld bezahlen.
Das nennt man Ausgleichsabgaben.
In Berlin haben alle Betriebe und Firmen etwa 16 Mio. € an Ausgleichsabgaben gezahlt.
In ganz Deutschland waren das 466 Mio. €.
Von den Ausgleichsabgaben wurden im Jahr 2007 in Berlin 22 Mio. € verwendet.
Das Integrationsamt verwaltet und verteilt das Geld.
Das Integrationsamt verteilte 22 Mio. € im Jahr 2007.
Ein Teil des Geldes geht in einen Geldtopf der Regierung.
Das nennt man Ausgleichsabgabefond.
Das Geld wird dann weiter verwendet.
Den Ausgleichsfond kann man sich als Topf vorstellen, in den alle Bundesländer Geld einzahlen müssen.
Diesen Topf hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
In Berlin wurden von den 22 Mio. € 5.6 Mio. € in diesen Topf gezahlt.
2,1 Mio. € bekommen die Werkstätten und Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen.
Von diesem Geld werden Einrichtungen mit Wohnplätzen und Werkstattplätzen gebaut.
1,5 Mio. € bekamen Integrationsprojekte
Integrationsprojekte sind Betriebe bei denen mindestens die Hälfte der arbeitenden Menschen Behinderungen haben.
1.46 Mio. € wurden verwendet um schwerbehinderte Menschen in Arbeit zu unterstützen.
Einige Menschen erhalten Unterstützung von Personen.
Die werden von dem Geld bezahlt.
Diese Person ist ein Assistent oder eine Assistentin
Ein Assistent bekommt für die Unterstützung Geld.
Für die Arbeitsassistenz wurde davon 903.000 € ausgegeben.
Im Jahr 2007 gab es in Berlin 142 Anträge für Arbeitsassistenz.
Von dem Geld wurden auch Arbeitshilfen bezahlt.
Arbeitshilfen sind technische Geräte am Arbeitsplatz.
Das kostete 223.000 €.
Einmal kann das Integrationsamt Geld für ein Auto für den Menschen mit Behinderung bezahlen.
Der Mensch mit Behinderung muss selbstständig beschäftigt sein.
Also eine eigene Firma haben.
Das Integrationsamt zahlt auch bei Menschen mit Behinderung, die verbeamtet sind.
Das Geld kann man als Zuschuss für ein neues Auto bekommen.
Dafür gibt das Integrationsamt einmal höchstens 9500 € aus.
Das Geld kann man auch bekommen, um ein Auto behindertengerecht umzubauen.
Das Geld kann man auch für den Fahrdienst bekommen.
Insgesamt kostete das im Jahr 2007 243.000 €.
8 Mio. € bekamen Chefs und Chefinnen.
Mit diesem Geld können sie Arbeitsplätze behindertengerecht gestalten.
Mit dem Geld können neue Arbeitsplätze entstehen für Menschen mit Behinderungen.
Ein Betrieb kann Geld zum Ausgleich bekommen.
Ausgleich wenn ein Mensch mit Behinderungen nicht ganz soviel arbeitet, wie die anderen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Betrieb.
Das nennt man Leistungen in außergewöhnlichen Belastungen.
Oder auch Minderleistungsausgleich.
Das Geld kann der Betrieb unterschiedlich lang bekommen.
Der Integrationsfachdienst bekommt Geld vom Integrationsamt.
Dort bekommen behinderte Menschen Hilfe, um einen Arbeitsplatz zu finden.
Diese Hilfe kostet Geld.
3.1 Mio € der Ausgleichsabgaben bekam der Integrationsfachdienst vom Integrationsamt.
Was mit diesem Geld passiert können sie unter „Integrationsfachdienst" nachlesen.
Das Integrationsamt gibt nicht nur Geld aus, es braucht auch selber Geld. Geld für die Verwaltung.
Das Geld kommt vom Land Berlin.
Das waren 3,6 Mio. €.
| was | von wem | wieviel | wofür/ für wen |
|---|---|---|---|
Gesamtsumme Ausgleichsabgabe |
Betrieben |
22 Mio. € |
Integrationsamt |
Integrationsamt |
5,6 Mio. € |
Anteil der Ausgleichsabgabe ans Bundesministerium für Arbeit und Soziales, wird z.B. für bundesweite Projekte eingesetzt |
|
interne Kosten des Integrationsamt |
aus der Ausgleichsabgabe |
3,6 Mio. € |
Verwaltungskosten |
Verwendung der Ausgleichsabgabe |
|||
behinderungsgerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen |
Integrationsamt |
1,2 Mio. € |
Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen |
Integrationsamt |
859.000 € |
Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen |
|
Integrationsamt |
6 Mio. € |
Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen |
|
Leistungen an Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen insgesamt |
Integrationsamt |
8 Mio € |
|
Integrationsamt |
903.000 € |
Unterstützung von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz |
|
Bildungs- und Aufklärungsmaßnahmen für schwerbehinderte Menschen |
Integrationsamt |
83.000 € |
Volkshochschule, Schulkurse, Workshops |
Mobilitätshilfen |
Integrationsamt |
243.000 € |
Hilfen zum Erreichen des Arbeitsarbeitsplatz |
technische Arbeitshilfen |
Integrationsamt |
223.500 € |
unterstützende Hilfen am Arbeitsplatz |
Leistungen an schwerbehinderte Menschen gesamt |
Integrationsamt |
1,45 Mio. € |
|
Integrationsfachdienst |
Integrationsamt |
3,1 Mio. € |
|
Integrationsprojekte |
Integrationsamt |
1,5 Mio. € |
|
Modellvorhaben |
Integrationsamt |
150.000 € |
für neue Projekte |
WfbM, Wohnstätten |
Integrationsamt |
2,1 Mio. € |
Neubau von Einrichtungen |