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Tagesförderstätten

Tagesförderstätten sind für Menschen mit Behinderungen, die nicht in einer WfbM arbeiten können. Tagesförderstätten sind aber meist mit Werkstätten für behinderte Menschen verbunden. Die Menschen in Tagesförderstätten bekommen keinen Lohn.

Die Menschen werden dort betreut.

Das kostet Geld, manchmal mehr, manchmal weniger.

Je nachdem wie viel Unterstützung die Person braucht.


Bezahlt wird alles vom Rehaträger.

Meist vom Sozialhilfeträger über die Eingliederungshilfe.

In Berlin sind die Bezirksämter dafür zuständig.

Bezahlt wird die Betreuung.

Bezahlt wird auch das Essen in der Tagesförderstätte.

Bezahlt wird die Pflege.


Die Kosten sind unterschiedlich hoch.

Oft ungefähr 75 € am Tag.

Manchmal aber auch 150 € am Tag.


Bezahlt wird auch der Fahrdienst zur Tagesförderstätte.

Das kostet unterschiedlich viel.

Je länger der Weg zur Tagesförderstätte, desto mehr kostet der Fahrdienst.


Beispiel:

Mattis Müller hat schwere und mehrfache Behinderungen.

Mattis Müller besucht die Tagesförderstätte jeden Tag.

Er bekommt keinen Lohn.


Die Betreuung kostet 75 € am Tag. Das macht 1580 € im Monat.

Von dem Geld werden Personen bezahlt, die Mattis in der Tagesförderstätte betreuen und begleiten.

Von dem Geld wird auch die Pflege bezahlt.

Er bekommt dort auch Essen.

Dafür gibt das Bezirksamt jeden Tag 2,80 € aus.

 

Er fährt mit dem Fahrdienst hin.

Er fährt mit dem Fahrdienst auch wieder nach Hause.

Der Sozialhilfeträger bezahlt bei Mattis ungefähr 700 € im Monat für den Fahrdienst.


was von wem wieviel wofür/ für wen

Tagesförderstättenplatz pro Person

Sozialhilfeträger

durchschnittlich 75 € pro Tag,

1580 € pro Monat

Träger der Tagesförderstätte

Essensgeld

Sozialhilfeträger

2,80 € pro Tag,

56 € pro Monat

Träger der Tagesförderstätte